Gedicht 4
Die Welt, sie kommt ins Schweigen
Der Frühling sieh´ mit seiner Pracht,
hat nun dem Sommer Platz gemacht.
Die Blumen, Bäume, Orchideen,
erfreu´n das Herz, das Land ist schön.
So jauchze und frohlocke,
und horch´ der Vöglein Gesang,
des Spechts fröhlich Klopfen,
vom Wind verweht der Klang.
Erfasse Du den Augenblick,
denn was gescheh´n, liegt zurück.
So wie der Jugendjahre Taumel,
so geht auch uns´re Zeit dahin,
bis wir im Morgennebeltaue,
die Krähen hören und versteh´n.
Die Welt, sie kommt ins Schweigen.
- SIERA
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